Die Region im Profil

Die Region Moorexpress-Stader Geest liegt – wie die Namensgebung schon andeutet – im Naturraum der Stader Geest und damit im so genannten Elbe-Weser-Dreieck zwischen den Metropolregionen Hamburg und Nordwest (ehemals Bremen-Oldenburg) sowie der Kreisstadt Rotenburg (Wümme).

Die Brückenfunktion der Region zwischen den Städten reicht weit in die Vergangenheit zurück; wichtige Handelswege passierten schon damals die Region. Heute wie auch früher bildet der historische „Moorexpress“ eine Verbindungsachse zwischen den Städten Bremen, Bremervörde und Stade. Neben der Stader Geest ist der Moorexpress damit ein weiteres wesentliches Merkmal der Region.

In der Gebietskulisse leben heute ca. 76.000 Menschen auf einer Fläche von 797 km². Die Region umfasst folgende Kommunen:

im Landkreis Rotenburg (Wümme) - www.landkreis-rotenburg.de

im Landkreis Stade - www.landkreis-stade.de

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Ein Grund für den Regionszuschnitt über zwei Landkreise hinweg liegt in der historisch-kulturellen Verbundenheit innerhalb der Region. Schon in den ersten Besiedlungsentwicklungen des 18. Jahrhunderts gab es einen regen Austausch und Handel zwischen den Dörfern auf der Geest und den Moorsiedlungen. Mit der Eröffnung der Bahnlinie des Moorexpresses vor mehr als 100 Jahren und der dadurch geschaffenen Anbindung an Bremen und Stade/Hamburg entwickelte sich die Region allmählich und ist zu einem Lebensraum zusammengewachsen.

Ein weiterer Grund für den Regionszuschnitt liegt in der guten Zusammenarbeit der Kommunen in der vorangegangenen Förderperiode. In dem damaligen LEADER-Prozess wurden Netzwerke gestärkt und gemeinsame Projekte durchgeführt, so dass nun in den nächsten Jahren darauf aufgebaut werden kann.

Die historische Bahnlinie des Moorexpresses bildet ein verbindendes Element für die Weiterentwicklung der Region 2014-2020. Die Fahrt mit den historischen Triebwagen ist nicht nur eine wichtige Touristenattraktion, sondern fest in das Entwicklungskonzept der Region eingebunden. Der Moorexpress ist ein kulturelles Highlight und spricht für lebendige Geschichte. Von neuen, daran anknüpfenden Ideen und Vorhaben können kulturelle Einrichtungen ebenso profitieren wie z. B. der Rad- und Wandertourismus sowie die Torfkahnschifffahrt.

Die Herausforderung für die Region besteht darin, die oben genannten Stärken und Ansätze durch neue Themen – wie rund um den demografischen Wandel, Klimaschutz, Naturschutz und die regionale Wirtschaftsentwicklung – zu nutzen und damit den ländlichen Raum am Rande der beiden Metropolen mit innovativen und nachhaltigen Projekten zu fördern. Es gilt dabei attraktive Dörfer und Lebensumfelder zu schaffen sowie neue Angebote für Alt und Jung zu entwickeln … was durch das REK 2007-2013 begonnen wurde, wird nun fortgesetzt!